Das klassische Tai Chi Chuan der Chen-Familie

Das Tai Chi Chuan (international Taijiquan geschrieben) ist eine uralte Heil- und Bewegungskunst. Sie zählt zu den inneren Kampfkünsten. Innerlich deshalb, weil sich tiefe Achtsamkeit mit äußeren Bewegungen verbindet. Die Bewegungen sind fließend, harmonisch und werden meditativ ausgeführt.

Tai Chi Chuan der Chen-Familie

Ein Weg zu Gesundheit, Lebensfreude und geistiger Schulung

Taiji ist eine Heil- und Bewegungskunst, die seit Jahrhunderten in China praktiziert wird. Heute ist diese schöne Kunst auf der ganzen Welt verbreitet. Innere Achtsamkeit (Meditation) wird mit äußeren Bewegungen verknüpft. Dadurch wird der Geist entwickelt und unsere ursprüngliche Energie kultiviert und vermehrt. 

Wenn Sie Taijiquan praktizieren, dann öffnen Sie sich, werden transparent und durchlässig, Blockaden werden gelöst und Sie spüren echte Entspannung. Ihr Geist und Körper finden eine Balance und fließen zusammen. Dadurch erfahren Sie eine starke Lebensfreude, die nicht von äußeren Bedingungen abhängig ist. 
 
Durch das Taijiquan folgen Sie den Prinzipien des Yin und Yang: Ihr Geist (Yang) ist unbewegt, leer und achtsam, er nimmt die äußeren Bewegungen (Yin) wahr. Er führt die Bewegung und ist jedoch ruhig und wahrnehmend.

Der Mensch als Wesen zwischen Himmel und Erde

Der Mensch ist ein Wesen zwischen Himmel und Erde. Durch die Praxis des Taijiquan verbinden Sie beides, lassen es als Erfahrung lebendig werden und erfahren so Ihren Sinn (Dao).

 
Die Bewegungen sind fließend, anmutig und harmonisch. Die therapeutische Wirkung kann zu Ihrer Gesundheit oder Genesung beitragen und gibt Ihnen Kraft und Energie, um den Lebensalltag zu bewältigen. Als innere Kampfkunst kann Taijiquan auch als Selbstverteidigung eingesetzt werden. 
 
Taijiquan kann als essenzieller Lebensweg verstanden werden oder auch einfach nur als Begleitung, um unser Leben zu bereichern. Als ganzheitliche Übung geht es weit über ein Fitnesstraining hinaus.

Mein Taiji-Angebot

Mein Taijiquan-Angebot richtet sich an Menschen, die

  • ihre Gesundheit fördern und Heilungsprozesse unterstützen möchten 
  • tiefen Kontakt zu sich selbst suchen und Lebensfreude ohne Bedingungen erleben wollen
  • ihr Energieniveau erhöhen und kultivieren möchten
  • Freude an Bewegung und Meditation haben
  • Spiritualität und Sinn suchen und sich selbst entdecken und erfahren wollen
  • Interesse an klassischer Kampfkunst haben
  • sich selbst klären möchten. 


Unterrichtet wird ein breites Angebot an: 

  • Hand- und Waffenformen
  • Qi Gong und Meditation


Taiji-Trainingszeiten

Dienstags, 18.30-20.00 Uhr
Steinhausstr. 48, 26831 Bunde

Taiji, Coaching und Supervision

Wenn wir tief entspannen und meditieren, kommen wir manchmal zu immer wiederkehrenden Gedanken oder Gefühlen, die uns blockieren – teilweise bis in die Körperlichkeit. Für die Aufarbeitung dieser Störfaktoren biete ich Unterstützung durch Coaching und Supervision an.

Ursprung des Taijiquan

Ursprung und Entstehungsgeschichte des Taijiquan

Der Name Taijiquan setzt sich zusammen aus zwei Begriffen: 

Taiji bedeutet „ Firstbalken“, was auf den höchsten Balken eines Hauses hinweist. Gemeint ist so etwas wie das höchste Prinzip. Höchstes Prinzip deshalb, weil Taiji die ursprüngliche, harmonische Einheit der Polaritäten von Yin und Yang darstellt. Es handelt sich hierbei um ein Weltengesetz, das Urprinzip des Lebens (hierzu mehr in dem Artikel „die Spiritualität des Taijiquan“). Im praktischen Üben haben wir die Möglichkeit diese Prinzipien in uns selbst zu entdecken und zu harmonisieren. 

Der Begriff Quan meint „Faust“ und deutet auf die Kampfkunst hin.

Ursprung und Entstehungsgeschichte des Taijiquan gehen auf Legenden und Mythen zurück. 

Nach einer dieser Legenden lernte der Mönch Zhang Sanfeng seine Kampfkunst in einem Shaolin-Kloster. Auf einer Wanderschaft traf er auf den daoistischen Mönch Hut Long (Feuerdrache).  Dieser unterrichtete ihn in Meditation, innerer Achtsamkeit und Energieführung sowie in der Kultivierung von Energie, dem heutigen Qi-Gong. So lernte Zhang Sanfeng, Achtsamkeit und ursprüngliche Energie mit den „äußeren“ Bewegungen seiner Kampfkunst zu verbinden. 

Das entspricht dem heutigen Grundprinzip des Taijiquan. Zhang Sanfeng beobachtete kämpfende Tiere, die sich instinktiv und auf natürliche Weise im Kampf verhalten. Nach langem Studium der Bewegungen übertrug er diese auf den menschlichen Körper. Darüber hinaus beobachtete er, dass die Natur sich fließend und in Spiralen bewegt. Das Wasser, die Blätter im Wind oder Wolken. Dahinter erkannte Zhang Sanfeng ein universelles Prinzip. Zusammen mit den ursprünglichen Bewegungen der Tiere verfeinerte er seine Kampfkunst zu kreisenden, fließenden Bewegungen, in denen sich das Weiche mit dem Harten (verdichtete Energie, die auf den „Punkt“ gebracht wird) ergänzt. 

Ein anderer Mythos besagt, dass Zhang Sanfeng durch eine Nonne unterrichtet wurde. Mir ist diese Verbindung sehr sympathisch, da sie in besonderer Weise das Yin und Yang des Taiji darstellt, also die Polaritäten des weiblichen und männlichen Prinzips erfasst.